<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="de" lang="de" dir="ltr"> <head> <meta name=viewport content="width=device-width, initial-scale=1"> <title>Israeli und Queer</title> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8" /> <meta name="description" content="Israel ist queerfriendly. Schwule, Lesben und Transsexuelle genieen hier die grten Freiheiten im ganzen Nahen Osten." /> <meta name="keywords" lang="de" content="Homosexualitt, Israel, Judentum, Palstinenser, Tel Aviv, Zahal, Agudah, queer, Lesben, Schwule, Transsexuelle" /> <meta name="author" content="Zeev" /> <link type="text/css" rel="stylesheet" media="all" href="style.css" /> </head> <body> <h1 class="head"><u>Israeli und queer -</u></h1> <h3 class="head"><u>doppeltes Diskriminierungspotential</u></h3> <p> Vgl. die Einbindung dieses Themas in eine allgemeine, umfassende Theorie und systematische Philosophie (der Wirklichkeit) <a href="http://kairos2030.com#lh">Christlicher Glaube und christliche Ethik unter Einbeziehung postmoderner Relativit&auml;t, Kapitel 2.4.4.2.1..</a> </p> <h1><A name=d></a>Inhaltsverzeichnis</h1> <p> 1. Einfhrung in das Thema<br /> 2. Geschichte der queeren Emanzipation in Israel<br /> 3. <A href="http://queerisrael.farbenfroh3.de/#a">Aktuelle Lage in Israel<br /></a> 4. Einzelne Bereiche<br /> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;4.1. Tel Aviv<br /> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;4.2. Jerusalem<br /> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;4.3. Israelische Armee<br /> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<A href="http://queerisrael.farbenfroh3.de/#b">4.4. Konservative religise Gruppen<br /></a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;4.5. Reformjudentum<br /> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;4.6. Sport<br /> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;4.7. Arabische Lebenswelt<br /> 5. <A href="http://queerisrael.farbenfroh3.de/#c">Vergleich mit der Situation in anderen Lndern des Nahen Ostens<br /></a> 6. Zusammenfassung </p> <h1>1. Einfhrung in das Thema</h1> <p>Man mag sich bei dem Artikel zuerst ganz grundstzlich fragen, warum in einer Zeitschrift aus dem Bereich christlicher Theologie dieses Thema aus einer anderen religisen Welt von Interesse sein soll.</p> <p>Zum einen enthlt schon die Grndungsurkunde des Staates Israel aus dem Jahre 1948 durchaus queerfreundliche, die Gleichberechtigung der Brger betonende  Aussagen unter Bezugnahme auf die Bibel, genauer gesagt auf das Christen und Juden heilige Alte Testament<span class="aFoot"><a href="#a8">(1)</a></span>.</p> <p>Zweitens ist der Staat Israel mit 76% jdischer Bevlkerung naturgem stark jdisch geprgt, und es gibt eben eine Analogie zwischen Juden und Queers darin, dass sie sich nmlich in einer Minderheitensituation befinden<span class="aFoot"><a href="#b8">(2)</a></span>. So sollten Queers eine gewisse Nhe und ein Interesse zum Judentum und auch zum Staat Israel <span class="aFoot"><a href="#c8">(3)</a></span> empfinden.</p> <p>Nach Klrung dieser Frage wundert sich vielleicht der eine oder andere Leser des Weiteren ber die berschrift und fragt sich: Wieso eine israelische Lesbe, ein schwuler Israeli oder gar Dana International<span class="aFoot"><a href="#d8">(4)</a></span> (als israelische Transsexuelle) doppelt diskriminiert oder gar gehasst werden knnten..</p> <p>Erstens bezieht sich die Diskriminierung auf deren queere sexuelle Orientierung, die immer noch bei einem nicht unerheblichen Teil der Weltbevlkerung auf Ablehnung stt - und dies berdurchschnittlich oft in den meisten Lebenswelten des Nahen Ostens.</p> <p>Innerhalb der homophoben Kreise sind die konservativ-orthodoxen Vertreter der drei abrahamitischen Religionen eine weitere, verschrfende Diskriminierungsquelle. In dieser homophoben Ablehnung sind sich die konservativen Vertreter dieser drei Religionen bei allem sonstigen Streit sehr einig. Da sie im modernen Israel vor allem in Jerusalem erhebliche (politisch-parlamentarische) Macht haben, hat deren Hass und Ablehnung dort erhebliche Auswirkungen<span class="aFoot"><a href="#e8">(5)</a></span>.</p> <p>Zweitens besteht eine vollkommen andere Diskriminierungsdimension darin, dass der Staat Israel und damit die Israelis aktuell - und nicht begrndet - zu den unbeliebtesten Lndern<span class="aFoot"><a href="#f8">(6)</a></span> der Welt gehren<span class="aFoot"><a href="#ggg">(7)</a></span>.</p> <h1>2. Geschichte der queeren Emanzipation in Israel</h1> <p>Israel gehrte bis 1918 - wie der gesamte Nahe Osten - zum Osmanischen Reich. Dieses stelle seit 1852 Homosexualit nicht mehr unter Strafe.</p> <p>1923 wurde das Gebiet unter dem Namen "Palestine" Grobritannien als Mandatsmacht unterstellt. Aufgrund der britischen Gesetze wurde nun Homosexualitt wieder strafbar. Allerdings war die gesellschaftliche Grundstimmung unter der jdischen Bevlkerung, ganz besonders in den fortschrittlichen Kibbuzim, nicht nur gegen die Strafbarkeit gerichtet, sondern untersttzte die Anliegen der sexuellen Reform und Gleichberechtigung. So war eine hebrische bersetzung des Buchs "Die sexuelle Frage" des Schweizer Arztes Auguste Forel verbreitet, in der dieser die Enttabuisierung aller Bereiche der Sexualitt als Grundlage fr Fortschritt und Glck der Menschheit ansieht. Auerdem kursierten in hebrischer bersetzung Schriften des Berliner Sexualreformers Max Hodann, der seit 1926 an Magnus Hirschfelds Berliner Institut fr Sexualwissenschaften arbeitete und Israel 1934 besuchte.<a href="#g11">(8)</a> Das Anliegen Hirschfelds, der weltweit fr eine vollstndige Gleichberechtigung sexueller Minderheiten kmpfte, wurde in Israel in den 1920er-Jahren auch persnlich durch den Tel Aviver Arzt Chaim Berlin verbreitet, den Hirschfeld einen "der treuesten Schler unseres Instituts fr Sexualwissenschaften"<a href="#g12">(9)</a> nennt. Am 20.Oktober 1930 schreibt der Journalist Moshe Ungerfeld in der Tageszeitung Ha-Aretz begeistert vom Wiener Kongress der Weltliga fr Sexualreform und im besonderen ber Hirschfelds Ansichten, unter anderem zur Entkriminaliserung voon Homosexualitt.<a href="#g13">(10)</a></p> <p>Hirschfeld kam im Rahmen einer weltweiten Vortragsreise im Februar/Mrz 1932 nach Israel und hielt 10 Vortrge in Jerusalem, Tel Aviv, Haifa und im Kibbuz Bet Alfa im Jisre'eltal im Norden. Drei dieser Vortrge waren im doppelten Sinne ein Zeichen gegen Diskriminierung und fr Integration, denn er hielt sie "im Rahmen der Kulturkommission der palstinensischen Arbeiterschaft in Verbindung mit der jdischen Arbeiterjugend"<a href="#g14">(11)</a>. Die fortschrittliche sexual-emanzipatorische Stimmung in Parallele mit dem Aufbau einer fortschrittlichen unterdrckungsfreien jdischen Gesellschaft zeigen auch die Eintrge in Hirschfelds Tagebuch: <br>erstens der eines Kibbuzbewohners aus Bet Alfa: "Dem Vorkmpfer fr Befreiung und Erneuerung der Menschheit auf dem Gebiet sexueller Probleme ... eine Erinnerung .. an das Land, in dem ein altes Volk sich befreien und erneuern will, und an eine der Siedlungen, wo man im Rahmen der Regenerationsbestrebungen des jdischen Volkes die menschlichen Probleme von sozialer Gerechtigkeit ... in persnlicher Lebensgestaltung zu verwirklichen sucht."<a href="#g2">(12)</a> <br>und zweitens der Eintrag des berhmten Brgermeisters von Tel Aviv, Meir Dizengoff: "Mge Dr.Hirschfeld, der sein Leben der Erneuerung des menschlichen Geschlechts gewidmet hat, uns mithelfen bei der Erneuerung unseres Volkes, und mge der den Aufbau Israels und seines Landes mit eigenen Augen schauen."<a href="#g3">(13)</a> Diese queerfreundliche Stimmung schon im damaligen Israel zeigt sich auch in einer ausfhrlichen Wrdigung Hirschfelds kurz nach seinem Tod in der damals wichtigen Zeitung Dawar, in der er in die Reihe der Menschen gestellt wird, die "zugunsten der Menschlichkeit arbeiten", weil es sein Ziel war "den Menschen von krperlichen und seelischen Leiden und gesellschaftlichen Qualen zu befreien."<a href="#g4">(14)</a></p> <p>1932 erffnete Avraham Matmon, der als Praktikant an Hirschfelds Institut fr Sexualwissenschaften in Berlin gearbeitet hatte, in Tel Aviv ein gleichnamiges Institut, das mehrere Jahre beratend und reformerisch ttig war<a href="#g5">(15)</a>.</p> <p>In den ersten Jahrzehnten des Staates Israel seit 1948 war gem den fr Queers weiterhin gltigen britischen Gesetzen mnnliche Homosexualitt strafbar. Der israelische Generalstaatsanwalt Haim Cohn gab aber 1953 Anweisungen, diese Paragraphen bei Erwachsenen nicht anzuwenden. In Israel ist seit der Staatsgrndung nie jemand wegen einvernehmlichem queeren Sex veurteilt worden.<a href="#g51">(16)</a> Ein lterer schwuler Israeli besttigte dies. Das liegt vermutlich auch daran, dass Juden und Schwule in den Nazi-Konzentrationslagern gemeinsame Leid- und Verfolgungserfahrungen durchgemacht haben.</p> <p>Trotzdem bestand in den 1950er und 1960er Jahren eine Diskriminierung ohne grere gesellschaftliche Debatte<a href="#g6">(17)</a>, weil man meinte, das Klischee des Schwulen entsprche nicht dem machohaften Idealbild des israelitischen Kmpfers in einer eng zusammengefgten Gesellschaft, die sich dem Vernichtungswillen aller arabischen Nachbarn entgegenstellte und die Existenz des Staates Israel sicherte. Mit dem Wissen um diese Situation wird die Metapher des verbreitetsten homophoben Schimpfwortes verstndlicher: mitromem: <span lang="he" dir="ltr" style="font-size:x-large"></span> ( der, der sich selbst erhht /  & sich absondert ) (Wortwurzel: ram:<span lang="he" dir="ltr" style="font-size:x-large"> </span> ( hoch , erhaben ). Seine wrtliche Bedeutung ( der, der sich (von der Gemeinschaft) absondert ) zeigt die negativen Sprach-Assoziationen: Queers grenzen sich  bewusst  von der Gemeinschaft ab, die doch so berlebenswichtig ist. Trotzdem war auch in homophoben Kreisen bin den 50erJahren der Aggressionslevel praktisch nie so hoch, dass krperliche Gewalt gegen queers angewandt wurde.</p> <p>Wie in vielen anderen Lndern der Welt begann auch in Israel Ende der 60er Jahre eine emanzipatorische Zeitenwende.</p> <p>1975 grndete sich die SPPR (Society for the Protection of Personal Rights), um fr die Rechte von Schwulen und Lesben zu kmpfen. Die Gruppe wurde spter in Agudah<span class="aFoot"><a href="#h">(18)</a></span> (<span lang="he" dir="ltr" style="font-size:x-large"></span> Verband ) umbenannt, die bis heute fr die GLBT-Community in Israel arbeitet.</p> <p>1987 grndeten Frauen die CLAF (Community of Lesbians and Feminists).</p> <p>Am 22.03.1988 werden dann die Gesetze vom Parlament endgltig abgeschafft, die Homosexualitt bestrafen.</p> <p>1992 wird ein Gesetz erlassen, dass die Diskriminierung am Arbeitsplatz unter anderem wegen der sexuellen Orientierung verbietet.</p> <p>1993 entwickelt sich die Knesset-Abgeordnete (MK) Yael Dayan<span class="aFoot"><a href="#i">(19)</a></span>, Tochter des berhmten israelischen Generals Moshe Dayan, zu einer queerfreundlichen Aktivistin. Auf ihre Initiative hin wird ein Knesset-Ausschuss gebildet, der sich mit queeren Fragen beschftigt.</p> <p>1994 zwingt ein Gerichtsurteil die israelische Fluggesellschaft ElAl, dem schwulen Partner des Flugbegleiters Yonathan Danilovitch dieselben Rechte zuzugestehen wie einem heterosexuellen Partner.</p> <p>1995 werden von der Knesset weitere Gesetze zur Gleichstellung schwul-lesbischer Paare beschlossen.</p> <p>1996 bekommt Adir Steiner, der durch seinen Prozess berhmt gewordene Partner eines Offiziers der israelischen Armee, durch ein Gerichtsurteil eine Witwenrente und weitere Rechte eines Hinterbliebenen eines Offiziers .</p> <p>1998 stellt die Knesset die Diffamierung oder Beleidigung aufgrund der sexuellen Orientierung unter Strafe.</p> <p>1998 wird auch die erste offen lebende Lesbe ins Tel Aviver Stadtparlament gewhlt.</p> <p>Schon im Jahre 1999, als viele der heutigen sexualemanzipatorischen Fortschritte noch nicht erreicht waren, konnte festgestellt warden: "Israel's lesbian and gay community has achieved far-reaching political and legal victories under both Likud- and Labor-led governments."<span class="aFoot"><a href="#j">(20)</a></span> Nachdem die Zahl der arabischen Lnder, die die Vernichtung Israels anstreben, bis Ende der 90er Jahre gesunken war<span class="aFoot"><a href="#k">(21)</a></span>, verbesserten sich auch die gesellschaftlichen Paradigmen fr die volle Akzeptanz von Queers: Israeli society has undergone a change from a mobilized society to a normal society where there's room for the indiviual. <span class="aFoot"><a href="#l">(22)</a></span></p> <p>2000 erlsst die Knesset ein allgemeines Anti-Diskriminierungsgesetz.</p> <p>2000 wird die freie Wahl des Sexualpartners auch fr Homosexuelle (von 18) auf 16 Jahre heruntergesetzt - so, wie die Regel schon fr Heterosexuelle bestand.</p> <p>Ab 2000 bekommen auslndische queere Partner von Israelis - auch ohne juristische Verpartnerung - zunchst ein zeitlich befristetes Wohnrecht in Israel, das nach Jahren in den unbefristeten Status und schlielich in die israelische Staatsbrgerschaft umgewandelt werden kann</p> <p>2001 werden als homosexuelle Paare alle die anerkannt, die in einer Gemeinschaft leben. Formale Eintragungen oder Verpartnerungen sind nicht erforderlich.</p> <p>Ab 2002 kann man in Tel Aviv seine homosexuelle Partnerschaft eintragen lassen und bekommt zustzliche kommunale Vergnstigungen.</p> <p>2002 wird Professor Uzi Even<span class="aFoot"><a href="#m">(23)</a></span> fr die sozialistische Meretzpartei als erster offen queerer Abgeordneter in die Knesseth gewhlt.</p> <p>2002 findet der 17.Weltkongress der queeren Juden im Kibbuz Givat Haviva statt.</p> <p>2005 werden Stiefkindadoptionen der Kinder des/der queeren Lebenspartners/in gerichtlich anerkannt.</p> <p>Ab 2006 werden gleichgeschlechtliche Partnerschaften, die im Ausland geschlossen wurden, in Israel als Ehen anerkannt. In Israel gibt es keine Zivilehe, sondern Ehen knnen nur religis geschlossen werden. (Nichtreligise Hetero-Paare fuhren deshalb schon seit Jahrzehnten zur Eheschlieung nach Zypern.)</p> <p>2006 wird in Jerusalem der 2.Worldpride<span class="aFoot"><a href="#n">(24)</a></span> berhaupt gefeiert, nachdem der allererste 2000 in Rom gefeiert wurde.</p> <p>2008 bekommen Schwule und Lesben das volle Adoptionsrecht  wie Heterosexuelle.</p> <p>Im August 2014 gab die israelische Regierung bekannt, dass "dass Juden knftig mit ihrem gleichgeschlechtlichen nicht-jdischen Partner nach Israel einwandern drfen und beide ein Anrecht auf die israelische Staatsbrgerschaft erhalten."<span class="aFoot"><a href="#na">(25)</a></span></p> <p>Nachdem die Parteien der Linken und der Mitte (z.B. "Jesh Atid") die queere Emanzipation schon lnger in ihren Parteiprogrammen haben, wurde im Dezember 2015 mit Amir Ohana das erste Mal ein offen schwules Mitglied der rechten Likud-Partei Parlamentsabgeordneter. Ohana ist gleichzeitig Vorsitzender der Vereinigung der queeren Likudniks.<span class="aFoot"><a href="#nb">(26)</a></span></p> <p><A href="http://queerisrael.farbenfroh3.de/#d">Zur&uuml;ck zum Inhaltsverzeichnis</A></p> <h1><A name=a></A>3. Aktuelle Lage in Israel</h1> <p>Gegenwrtig bekommen homosexuelle Paare dieselbe Witwenrente und haben dieselbe Erbschaftsrechte wie heterosexuelle Paare.</p> <p> Jedes Gewaltverbrechen, das durch die sexuelle Orientierung des Opfers motiviert ist, gilt nach israelischem Recht als Hassverbrechen, was eine Verdoppelung der ursprnglich fr dieses Verbrechen flligen Strafe nach sich zieht. <span class="aFoot"><a href="#o">(27)</a></span></p> <p>Es gibt die Transsexuellen-Gruppe Shabbat Malcha  ( Knigin Schabbat ). Jhrlich findet das Drag-Festival Wigstock  (<a href="https://www.facebook.com/HolyWigs/posts/239418279444097">auf Facebook</a>, <a href="https://www.facebook.com/events/188770737863503/?ref_newsfeed_story_type=regular">Wigstock 2011</a>) der Gruppe "Pe'ot Qedoshot" (Holy Wigs) (<a href="https://www.facebook.com/HolyWigs">auf Facebook</a>) statt. <A name=a20></A>Im Mai 2016 fand der erste Transsexuellen-Wettbewerb in Israel statt, die "Miss Trans Israel" im traditionsreichen Habima-Theater Tel Avis zu Beginn der Pride-Week. "Israela Stephanie Lev .., die 55-jhrige Organisatorin der 'Miss Trans Israel'-Wahl, die zu den Veteraninnen der Transgender-Community in Tel Aviv zhlt ... 'Transgender sind heute in Israel Richterinnen, rztinnen, Journalistinnen, sie sind berall', sagt sie."<span class="aFoot"><a href="#o1">(28)</a></span> </p> <p>So gehrte Israel mit Deutschland im November 2010 zu der Minderheit der Staaten, die in der UN-Vollversammlung fr die chtung der Todesstrafe auch aus Grnden der sexuellen Orientierung stimmten. Im Mrz 2011 unterzeichnete Israel mit Deutschland und 85 anderen Staaten eine UN-Erklrung, die Gewalt gegen Menschen abweichender sexueller Orientierung ablehnt.</p> <p>Der 2015 verffentlichte Gay-Happiness-Index<span class="aFoot"><a href="#p">(29)</a></span> sah Israel weltweit auf Platz 7 - hinter Island, Norwegen, Dnemark, Schweden, Uruguay und Kanada. Die Schweiz liegt auf Platz 9, Deutschland auf Platz 14, sterreich auf 19.</p> <p>Es gab in Israel eine bedeutende queere Zeitung: Die in Tel Aviv erscheinende HaIr beVarod  (<span lang="he" dir="ltr" style="font-size:x-large">  </span> - Die Stadt in Rosa ). Ihre Geschichte beginnt 1996 mit dem Namen HaSeman HaVarod  ( Die rosa Zeit ). Ab 1999 wurde sie von der Agudah<span class="aFoot"><a href="#q">(30)</a></span> bernommen. Der Wechsel zum letzten Namen wurde 2008 vollzogen. Herausgeber des Monats-Blattes im DIN A 2-Format ist die Verlagsgruppe, zu der auch die linksliberale Tageszeitung HaAretz gehrt. HaIr beVarod  fand sich ab und zu als Beilage in HaAretz. Im Oktober 2010 wurde sie eingestellt, wohl auch weil in Israel elektronische Medien berdurchschnittlich verbreitet sind.</p> <p> ber die aktuelle Situation von Queers in Israel kann man sich auch ber folgende Homepages informieren:<br /> <a href="http://www.gayisrael.org.il/">www.gayisrael.org.il</a><br /> <a href="http://glbt-news.israel-live.de/">glbt-news.israel-live.de</a><br /> <a href="http://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Juedisches%20Leben_Israel%20live.php?id=11134">http://www.aviva-berlin.de</a><br /> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=e7SswS1TXY4">Lizzy, the Lezzy, witziger Video-Clip</a> </p> <h1>4. Einzelne Bereiche in der israelischen Gesellschaft</h1> <h2>4.1. Tel Aviv</h2> <p>Der 2.Juli 1993 ist das Datum der ersten queeren ffentlichen Veranstaltung in Israel, nmlich einer Feier mit 500 Teilnehmern in der alternativen Sheinkinstrae.</p> <p>In Tel Aviv<span class="aFoot"><a href="#r">(31)</a></span> wird meist am zweiten Wochenende im Juni der Gay Pride<span class="aFoot"><a href="#s">(32)</a></span> (CSD) gefeiert. Die erste Feier, gleichzeitig die erste in ganz Israel, fand 1998 statt. 2011 feierten ihn 100 000 Teilnehmern.</p> <p>Seit 2006 wird Ende Juni das "GLBT Tel Aviv Film Festival"<span class="aFoot"><a href="#t">(33)</a></span> veranstaltet.</p> <p>2008 wurde im Gan (Park) Meir das "GLBT Communication Center"<span class="aFoot"><a href="#u">(34)</a></span> (auch Bayit Lavan (Weies Haus) genannt) erffnet, das vom Stadtrat finanziert wird. <P>Im Park Me'ir wird vor dem Weien Haus am 10.Dezember 2013 das erste Denkmal Israels und des Nahen Ostens fr queere Holocaust-Opfer eingeweiht. Entsprechend der Kennzeichnung der schwulen KZ-Hftlinge im Machtbereich von Nazi-Deutschland wurden 3 Dreiecke errichtet, davon zwei in Rosa wie in den KZs. <Br>Auf einem Dreieck findet man die Namen verfolgter deutscher schwuler Juden, z.B. von Magnus Hirschfeld (Siehe oben den Anfang von Kapitel 2.) und Gad Beck; auerdem werden medizinische Experimente an Homosexuellen erwhnt und die Verfolgung von Lesben.</p> <P>Das zentrale Dreieck besteht aus 3 rosafarbenen Bnken. Auf einer Seite des Dreiecks steht - auch auf Deutsch - der Leitsatz: "Den Opfern des Nationalsozialismus, die wegen ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identitt verfolgt wurden".<span class="aFoot"><a href="#u1">(35)</a></span></p> <p>Dass auch das tolerante Tel Aviv, das "als Schwulenhauptstadt des Nahen Ostens gilt"<span class="aFoot"><a href="#v">(36)</a></span> , kein Schwulenparadies ist, zeigte sich am Mordanschlag auf einen Schwulentreff der Agudah<span class="aFoot"><a href="#w">(37)</a></span> im Jahr 2009, vergleichbar der homophoben Gewalt in den toleranten Stdten Berlin oder San Francisco.</p> <p>Motto des Pride 2010 war der biblische Satz: <span lang="he" dir="ltr" style="font-size:x-large">  </span> "Und Du sollst Deinen Nchsten lieben wie Dich selbst." (3.Mose/Leviticus 19,18) Sehr verbreitet war auch das Menschenrechts-Motto, das mit der Gottebenbildlichkeit des Menschen begrndet werden kann: <span lang="he" dir="ltr" style="font-size:x-large">  </span> "Denn ich bin gleich."</p> <p></p>An der Pride Parade im Jahr 2016, bei der die Teilnehmerzahl stark gewachsen war, nahm auch der Mnchner Kommunalpolitiker Marcel Rohrlack teil: "An jedem Laternenmast, in jedem Schaufenster, in der ganzen Stadt: Regenbogenfahnen! Marcel Rohrlack war gerade in Tel Aviv. In der liberalen israelischen Grostadt hat er die groe Parade der Schwulen und Lesben gefeiert - mit 200 000 anderen Demonstranten. Zurck in Mnchen kommt er aus dem Schwrmen nicht heraus. 'Wir in Mnchen', sagt Rohrlack ..., 'diskutieren ber ein paar schwule Ampelmnnchen.' Von Tel Aviv knne man noch viel lernen."<span class="aFoot"><a href="#w1">(38)</a></span> <h2>4.2. Jerusalem</h2> <p>2002 fand in Jerusalem der erste - kleine - Pride statt.</p> <p>Allerdings hat es regelmig Widerstand konservativer Religionsvertreter gegen die Durchfhrung des Pride in Jerusalem gegeben.</p> <p>Im August 2006 (ursprnglich fr 2005 geplant) wurde in Jerusalem der zweite World Pride berhaupt gefeiert. Gegen diese Veranstaltung gab es massiven Widerstand der sonst zerstrittenen Konservativen der drei abrahamitischen Religionen<span class="aFoot"><a href="#x">(39)</a></span>.</p> <p>In den letzten Jahren hat sich auch in Jerusalem der antiqueere, konservativ-religise Widerstand etwas abgeschwcht. 2010 und 2011 konnte der relativ kleine Pride ungestrt gefeiert werden, allerdings mit nur 4000 Teilnehmern, was weniger als 5% der Gre des Tel Avvier Pride ist.</p> <p>Es gibt in der 1.Etage eines Hauses ein kleines queeres LGBT-Zentrum<span class="aFoot"><a href="#y">(40)</a></span> , das auch Bayit Patuach ("Offenes Haus") genannt wird.</p> <h2><A href="http://israelorte.christ2020.de/#xx"></a><a name="xx"></a>4.3. Israelische Armee</h2> <p>Grundstzlich stellt die Armee in Israel (Zahal oder engl. IDF<span class="aFoot"><a href="#z">(41)</a></span>) fr die Bevlkerung eine bedeutendere Lebenswelt dar als in vielen anderen Staaten, weil junge Mnner 3 Jahre und junge Frauen 2 Jahre Wehrdienst leisten, gefolgt von vielen Jahren regelmiger Reservebungen.</p> <p>Queere Soldaten waren nie offiziell von der Armee ausgeschlossen.</p> <p>Ein Erlass aus dem Jahre 1986 stellte zunchst einmal fest, Homosexualitt does not constitute a mental illness or deviance <span class="aFoot"><a href="#aa">(42)</a></span> Allerdings sah man grundstzlich a security risk <span class="aFoot"><a href="#ab">(43)</a></span> und deshalb Einsatzbeschrnkungen, die aber individuell abhngig gemacht wurden von der ability to withstand 'pressures' <span class="aFoot"><a href="#ac">(44)</a></span>(womit vor allem geheimdienstliche Erpressungsversuche gemeint sind).</p> <p>1993 befasst sich der von Ya'el Dayan initiierte Parlamentsausschuss zu queeren Fragen<span class="aFoot"><a href="#ad">(45)</a></span> auch mit der Situation beim Militr. Professor (der Chemie) Uzi Even<span class="aFoot"><a href="#ae">(46)</a></span> , Major der Reserve, outet sich und beginnt fr die Gleichstellung queerer Soldaten in der israelischen Armee zu arbeiten. Unter starker Einflussnahme von Ministerprsident Yitzchaq Rabin<span class="aFoot"><a href="#af">(47)</a></span> wurde ein toleranterer Erlass herausgegeben, wonach es nun grundstzlich  wenn keine offensichtlichen Grnde dagegen sprechen  keinerlei Einsatzbeschrnkungen fr Queers in der Armee gibt: homosexuals are entitled to serve in the military as are others <span class="aFoot"><a href="#ag">(48)</a></span>. Die Armeezeitung BaMachane ( In der Kaserne ) schrieb stolz die Schlagzeile: Discrimination Has Ended. <span class="aFoot"><a href="#ah">(49)</a></span> Und die bis Ende 2010 in den USA herrschende Rechtslage (z.B. Don't ask, don't tell  fr Queers) wird in derselben Weise kritisch kommentiert: American military rules dictate to soldiers how to conduct their sex lives. ... And that ... is serious discrimination. <span class="aFoot"><a href="#ai">(50)</a></span></p> <p>Wegen des zentralen Interesses der IDF fr die israelische Gesellschaft ist auch die Situation von Queers recht gut untersucht worden.</p> <p>Befragt man schwule israelische Soldaten nach ihrer Motivation fr den Dienst in einer Kampf-Einheit, so ensprechen viele Grnde den Aussagen ihrer Hetero-Kameraden, allen voran die Verteidigung der puren, von den Gegnern bestrittenen Existenz des Staates Israel. Ein Unterschied besteht aber darin, dass ihre Homosexualitt offensichtlich die Umfragewerte einer vierten Motivation gegenber Hetero-Soldaten stark ansteigen lsst, nmlich "inspiring their homosocial motivation."<span class="aFoot"><a href="#aj">(51)</a></span> Es handelt sich hier um eine "combat motivation"<span class="aFoot"><a href="#ak">(52)</a></span>. "It is especially prominent in the IDF, where mutual responsibility and support underlie the army's tactical doctrine."<span class="aFoot"><a href="#al">(53)</a></span> Es drfte offensichtlich sein, dass Schwule berdurchschnittliche Vertrautheit, Erfahrungen und Wnsche im Blick auf das soziale Verhalten in einer gleichgeschlechtlichen Gruppe haben. Wenn dies auch noch aus anderen Grnden gewnscht ist  wie hier aufgrund des militrisch-taktischen Nutzens, dann handelt es sich um eine fr Schwule interessante Lebenswelt.</p> <p>Untersuchungen aus der Zeit des Jahres 2000 zeigen aber, dass Queers es damals vermieden, sich in der Armee allgemein zu outen<span class="aFoot"><a href="#am">(54)</a></span>. Wenn die Kameraden doch ihr Queersein vermuten, wird es indirekt durch Benennungen markiert wie z.B.: ""virgin", "nerd", "poet" or "professor""<span class="aFoot"><a href="#an">(55)</a></span>.</p> <p>Menashe schreibt von seiner ersten sexuellen Erfahrung whrend des Wochenend-Dienstes in der Marine-Kaserne: "We were on Shabbat duty, I was the NCO<span class="aFoot"><a href="#ao">(56)</a></span> in charge. ... We were lying on the same bed watching TV and all of a sudden it went off. & it gradually came to a blow job. And this went on beautifully for some months until discharge."<span class="aFoot"><a href="#ap">(57)</a></span> (d.h. bis zur Entlassung aus der Armee)</p> <p>Die durchschnittliche Bilanz einer Untersuchung ber Queers in der israelischen Armee am Ende ihrer Zeit: "most of them emerged after three years of service with a much stronger sense of their homosexuality."<span class="aFoot"><a href="#aq">(58)</a></span></p> <p>Im August 2013 wurde die erste Transfrau zum israelischen Militr eingezogen. (<a href="http://www.washingtontimes.com/news/2013/aug/15/israel-drafts-first-transgender-female-soldier/">Israel drafts first transgender female soldier</a>)</p> <p>Seit 2015 werden queere Paare mit Kind wie Hetero-Paare behandelt: Sie werden nicht gleichzeitig zum - in Israel jhrlichen und regelmigen - Reservedienst eingezogen. So kann eine/r das Kind versorgen.<span class="aFoot"><a href="#aq">(59)</a></span></p> <p><A href="http://queerisrael.farbenfroh3.de/#d">Zur&uuml;ck zum Inhaltsverzeichnis</A></p> <h2><A name=b></A>4.4. Konservative religise Gruppen</h2> <p>In Puncto antiqueerer Homophobie sind sich konservative Moslems, Juden und Christen in Israel, vor allem in ihrer Hochburg Jerusalem einig, obwohl sie in vielen anderen Punkten erhebliche Meinungsverschiedenheiten haben.</p> <p>Gegen den urprnglich fr 2005 in Jerusalem geplanten 2.World Pride<span class="aFoot"><a href="#ar">(60)</a></span> hielten diese Vertreter am 30.3.2005 eine Pressekonferenz ab. Dabei wurde auch eine Erklrung unterschrieben. Zugegen waren von muslimischer Seite der Prediger Scheich Abdel Aziz Bukhari und Scheich Abed es-Salem Menasra, vertreter des Mufti von Jerusalem; von jdischer Seite Shlomo Amar, sephardischer Grorabbiner, und Yona Metzger, aschkenasischer Grorabbiner; von christlicher Seite Michel Sabbah, (katholischer) lateinischer Patriarch, Torkom Manoogian, armenischer Patriarch; Pietro Sambi, apostolischer Nuntius des Vatikan. Der evangelikale Pastor Leo Giovinetti aus San Diego war einer der Initiatoren des Widerstandes.<span class="aFoot"><a href="#as">(61)</a></span></p> <p>Das klassisch homophobe Wort fr Homosexualitt ist <span lang="he" dir="ltr" style="font-size:x-large"> </span>: Tat Sodoms . Es steht in der langen Tradition der Fehlinterpretation der Sodomgeschichte als einer antiqueeren Geschichte.<span class="aFoot"><a href="#at">(62)</a></span> Stattdessen handelt es sich um eine Geschichte gegen sexuelle Gewalt.</p> <p>Wie schwierig die Lebenssituation fr Queers in den ultra-orthodoxen Gemeinschaften ist, schildert Haim Tabakmans Spielfilm Du sollst nicht lieben <span class="aFoot"><a href="#au">(63)</a></span> aus dem Jahr 2010. Hier wird die Geschichte einer schwulen Liebe in einem ultraorthodoxen Viertel Jerusalems geschildert. Wie in der Realitt sind die Widerstnde der anderen erheblich. Man versucht, das schwule Paar zu vertreiben. So erzhlt der Film nicht den Konflikt zweier glubiger Schwuler mit ihrer Religion, sondern ... mit ihrer religisen Gemeinde, einem starren sozialen Regelwerk. Aaron und Ezri nehmen Gott ernst. <span class="aFoot"><a href="#av">(64)</a></span></p> <p>Trotzdem gibt es auch mutige Pioniere, die selbst im konservativen Umfeld fr Vernderung arbeiten, z.B. der orthodoxe Rabbiner Ron Joseph aus Jerusalem. Er outete sich im israelischen Fernsehen: Nicht fr mich, sondern fr all die religisen Mnner, die dasselbe Schicksal haben wie ich <span class="aFoot"><a href="#aw">(65)</a></span> , habe er diesen Schritt getan. Die Folgen waren sehr gemischt: Einige akzeptierten seine Orientierung nach anfnglichem Zgern, aber die Ablehnung der anderen umschreibt Joseph etwas euphemistisch als Prozess, der nach wie vor andauert. <span class="aFoot"><a href="#ax">(66)</a></span> Interessanterweise bleibt er bei aller mutigen Authentizitt doch auch fest mit seinem orthodoxen Erbe und dessen strenger Schriftauslegung verwurzelt. Er lebt sein Schwulsein ohne Analsex: Das bedeutet dann &, dass strengglubige homosexuelle Juden in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung auf Analsex verzichten mssen & die Halacha verbietet es, also halte ich mich daran. <span class="aFoot"><a href="#ay">(67)</a></span></p> <p>2005 wird "Bat Kol"<span class="aFoot"><a href="#ay1">(68)</a></span> ("weibliche Stimme", wrtlich: "Tochter einer Stimme") als Organisation von Lesben in religisem Umfeld in Israel gegrndet.</p> <p>2007 grndet sich "Havruta"<span class="aFoot"><a href="#ay2">(69)</a></span> (talmudisches Aramisch: "Freundschaftsbund") als Organisation von LGBT-Queers in religisem Umfeld in in Israel.</p> <p>2008 wird Hod  (Abkrzung fr Homosexuelle Religise  (Datim)) gegrndet, eine Gruppe<span class="aFoot"><a href="#az">(70)</a></span> fr orthodoxe Juden, die einerseits ihr Queersein akzeptieren und begrenzt leben, andererseits aber unter wrtlicher Beachtung des jdischen Gesetzes (Torah) sich erhebliche sexuelle Grenzen setzen, z.B. Analverkehr (wegen Levitikus 18,22 und 20,13) ablehnen und auch wegen Fehlens dieser Richtlinien von der Teilnahme an Pride-Veranstaltungen abraten.</p> <p>Auf dem Pride-Festival (vor der Pride Parade) im Gan Me ir in Tel Aviv im Juni 2010 hatten jedoch auch orthodoxe, offen schwule Juden einen Stand.</p> <p>Seit 2011 agiert die orthodoxe Transfrau Yiscah Sara Smith offen in Jerusalem und unterrichtet an einer konservativen Jeshiwa (Bibelschule). "Gott, sagt Smith, lie ihn spren, dass eine Geschlechtsumwandlung der richtige Weg war."<span class="aFoot"><a href="#az11">(71)</a></span> Sie schrieb ein Buch ber ihren langen Weg zwischen Religion und Selbstannahme als Transsexuelle.<span class="aFoot"><a href="#az12">(72)</a></span></p> <p>Ein queerer orthodoxer Jude tritt seit einigen Jahren als Drag Queen in Jerusalemer Bars auf.<span class="aFoot"><a href="#az1">(73)</a></span></p> <h2>4.5. Reformjudentum</h2> <p>Als erstes hatte das Reformjudentum (auch Progressives Judentum genannt) unter den jdischen religisen Gruppen<span class="aFoot"><a href="#ba">(74)</a></span> zu einer wirklichen Akzeptanz von Queers gefunden: <br />Ein auch hier lngerer Weg begann in den 1960er-Jahren in den USA mit ersten positiven Stellungnahmen zur Homosexualitt  parallel zu den Anfngen bei Kirchen (vor allem MCC).</p> <p>Mitte der 1980er-Jahre knnen dann Gemeindeglieder offen queer sein.</p> <p>Seit 1990 gibt es offen queere Rabbiner.</p> <p>2004 befindet sich die erste offene Transsexuelle in der Rabbinerausbildung.</p> <p>Heute gibt es auch Trau-Zeremonien fr queere Paare.<span class="aFoot"><a href="#baa">(75)</a></span></p> <p>In Jerusalem in der Nhe des King David Hotels vor dem Jaffator der Altstadt befindet sich ein weltweit wichtiges Zentrum dieser Strmung, das 1963 errichtet wurde. Das Zentrum hat 2 Teile: <br />- Es gibt den akademischen Teil, das HUC-JIR (Hebrew Union College-Jewish Institute of Religion's<span class="aFoot"><a href="#bb">(76)</a></span>, in dessen Hof die Erffnungsveranstaltung des 2.World Pride (S.o. Kap. 2. und 4.2..</li>) im Jahr 2006 stattfand. <br />- Direkt daneben befindet sich Merkaz Shimshon-Beit Shmuel<span class="aFoot"><a href="#bd">(77)</a></span>, das religise und kulturelle Zentrum mit einer Synagoge, einem Gstehaus und einem Kultur- und Versammlungszentrum. Hier fanden die religisen Veranstaltungen des World Pride und der interkonfessionell gehaltene Shabbat Evening Service zum Abschluss statt.</p> <p>2012 traf die religise Mittegruppe (sog. Konservatives Judentum, siehe <a href="#ba">Anm.67</a>) nach heftiger, langjhriger Diskussion die fast einstimmige Entscheidung, queere Rabbiner/innen zu ordinieren<span class="aFoot"><a href="#bda">(78)</a></span> und auch Gottesdienste fr gleichgeschlechtliche Paare zuzulassen<span class="aFoot"><a href="#bdb">(79)</a></span>.</p> <h2>4.6. Sport</h2> <p>2012 wurde der erste queere Sportverein des Nahen Ostens berhaupt gegrndet: "Rainbow Tel Aviv"<span class="aFoot"><a href="#bdc">(80)</a></span>. Es handelt sich um einen schwulen Fuballklub, in dem arabische und jdische Sportler gemeinsam trainieren und spielen.</p> <p>Vom 15. bis 19.Oktober 2015 ist das erste internationale queere Sportfestival des Nahen Ostens geplant: Tel-Aviv Water Games (TWG 2015)<span class="aFoot"><a href="#bdd">(81)</a></span></p> <h2>4.7. Arabische Lebenswelt</h2> <p>Spiegelbildlich<span class="aFoot"><a href="#be">(82)</a></span> zu den oft unbegrndeten, pauschalen Vorurteilen gegenber (dem jdischen) Israel<span class="aFoot"><a href="#bf">(83)</a></span> gibt es in der (jdischen) israelischen Gesellschaft oder zumindest ngste gegenber den (mehrheitlich muslimischen) Arabern, vor allem aus den Palstinensergebieten der Westbank und des Gazastreifens.</p> <p>Queere Araber sind in ihren Gemeinschaften meist einer hohen Diskriminierung ausgesetzt. ffentliche Reprsentanten der palstinensischen Bevlkerung sprechen ganz offen ihre drastische Homophobie aus: 1997 antwortet Tawfiq Khatib, der demokratisch gewhlte, arabische Abgeordnete des israelischen Parlaments Knesset, Mitglied der national-islamischen Partei "Demokratische Arabische Partei - Vereinigte Arabische Liste", als ihm vom Leiden der durch die arabische Gesellschaft in Israel ausgegrenzten Araber berichtet wird: "I am glad they realize that (Arab) society rejects them as5 deviants. They should feel like strangers in our society."<span class="aFoot"><a href="#bi">(84)</a></span> Und im Blick auf die von der Mehrheit der Abgeordneten 1992 und 1997 beschlossenen anti-homphoben Anti-Diskriminierungsgesetze sagt er: "The Knesset makes mistakes. It should try to correct this mistake as soon as possible. If (MKs) can't see the catastrophe they're bringing because of this, they shouldn't be in the Knesset."<span class="aFoot"><a href="#bj">(85)</a></span> <span class="aFoot"><a href="#bk">(86)</a></span> Und der israelisch-arabisch Anwalt Hassan Jabarin besttigt dies: "An Arab homosexual is compelled to hide his sexual orientation and identity within Arab society. "He can't find his place in his society, & have no access. No newspapers. No place to their own."<span class="aFoot"><a href="#bl">(87)</a></span> Das bleibt als Problem auch fr die israelischen Araber, obwohl sie als queere Araber genau wie Juden fr Ihr Queersein nicht verfolgt und strafrechtlich gegen Diskriminierung geschtzt sind. Das bedeutet auch, dass  hnlich wie bei queeren orthodoxen Juden - die homophobe Ausgrenzung nur informell durch das Lebensumfeld stattfinden kann, whrend sie durch die offiziellen Gesetze des Staates geschtzt sind, bzw. queere Entfaltungsmglichkeiten haben (s.o.).</p> <p>Davon zu unterscheiden ist die Lage der Araber in den palstinensischen Autonomiegebieten, in denen trotz der israelischen Besatzung die Palstinenser ihre inneren Angelegenheiten selbst regeln knnen. Hier entfllt auch der staatliche Schutz; im Gazastreifen sind Schwule und Lesben nach Scharia-Recht sogar von staatlicher Todesstrafe bedroht. So versuchen queere Araber aus den Autonomiegebieten in die ganz andere Lebenswelt Israels zu fliehen, wie Christian Schmitz in dem Artikel "Allahs verlorene Shne"<span class="aFoot"><a href="#bg">(88)</a></span> aus dem Jahr 2006 beschreibt: "In der Heimat mit dem Tod bedroht, im Feindesland als Illegale verfolgt: Auf Israels Straen leben 500 schwule Palstinenser." Sie brauchen fr den Aufenthalt in Israel eine Sondergenehmigung - anders als die israelischen Araber, z.B. aus Nazareth. Schmitz trifft sich mit Mustafa aus Jenin: "Einer seiner Brder hat gedroht, ihn umzubringen. Und seine Mutter legt den Hrer auf, wenn er anruft. Fr seine Familie existiert er nicht mehr". "Er habe Glck, berhaupt noch am Leben zu sein, sagt Mustafa." "Verglichen mit den Palstinensergebieten leben Schwule und Lesben hier im Paradies.", weshalb sie die Probleme eines illegalen Aufenthaltes in Kauf nhmen.</p> <p>Die tragische Liebesgeschichte eines jdischen Israeli und eines Arabers aus den Palstinensergebieten erzhlt Film "The Bubble"<span class="aFoot"><a href="#bh">(89)</a></span>.</p> <p>Eine Minderheit der arabischen Bevlkerung lehnt aber homophobe Diskriminierung ab: So sprach der ebenfalls arabische Abgeordnete Azmi Bishara aus Nazareth, Mitglied der arabisch-jdischen Mischpartei Chadasch-Balad, linkssozialistisch-kommunistisch geprgt, in einer Knesset-Rede: "We want to build an Arab society in which there is respect for & sexual orientation, etc., for the freedom of women"<span class="aFoot"><a href="#bm">(90)</a></span>.</p> <p><A name=a30></A>Den ersten Transsexuellen-Wettbewerb Israels, den "Miss Trans Israel", gewann im Mai 2016 die israelische Araberin und Katholikin Ta'alin Abu Hanna aus Nazareth. Sie kommentierte ihren Erfolg: "'Wre ich anderswo, etwa in Palstina oder einem anderen arabischen Land, wrde ich womglich ausgegrenzt werden, im Gefngnis sitzen oder ermordet worden sein.'"<span class="aFoot"><a href="#bm1">(901)</a></span> "Sie selbst sei glcklich und stolz, in Israel zu leben."<span class="aFoot"><a href="#bm2">(92)</a></span> Es sagt eine weitere Teilnehmerin des Wettbewerbs, "Carolin Khoury ... aus Haifa, aus einem arabischen Elternhaus, muslimisch und traditionell: 'Meine Familie hasst mich' ... 'Ich will eine Botschaft an die arabischen Gesellschaften schicken. Jeder Mensch ist anders, wir haben viele Farben und mssen jeden akzeptieren, so wie er ist.' An einer Halskette trgt Carolin Khoury, die als arabischer Junge geboren wurde, heute einen Davidstern. Es ist, so erklrt sie, ihr Dank an israel fIr die Toleranz, die sie erfhrt."<span class="aFoot"><a href="#bm3">(93)</a></span></p> <p>Und es gibt auch solche positiven Beispiele, bei denen queere Liebe sich durchsetzt und sogar politische Konflikte auflst: So bilden sich immer wieder queere jdisch-arabische Paare. Besonders prominent wurde 1995 ein solches schwules Paar, weil der arabische Partner aus dem Gazastreifen kein Aufenthaltsrecht in Israel hatte. Dann beschloss Ministerprsident Rabin<span class="aFoot"><a href="#bn">(94)</a></span>, to approve permanent resident status in Israel for the Gazan ..., so that he could continue to live with his Jewish Israeli partner. <span class="aFoot"><a href="#bo">(95)</a></span> - Eine grenzberschreitende Anordnung, die auch zum Stil der sonstigen Friedenspolitik Rabins passte. <br />2008 gewhrt die israelische Militrverwaltung einem schwulen Palstinenser aus dem autonomen Jenin die Genehmigung, sich in Israel aufzuhalten und mit seinem israelisch-jdischen Partner in Tel Aviv zu leben - was die Behrde ausdrcklich als Ausnahme bezeichnet. <br />2010 gewhrt der oberste israelische Gerichtshof einem schwulen Palstinenser aus Nablus ohne festen Partner  auch ausnahmsweise - das Aufenthaltsberechtigung in Israel, weil er darlegte, dass ihm im palstinensischen Autonomiegebiet wegen seiner Homosexualitt die Todesstrafe drohe.<span class="aFoot"><a href="#bq">(96)</a></span></p> <p>2001 grndet sich die queere palstinensische Gruppe Al-Qaws<span class="aFoot"><a href="#bp">(97)</a></span> (Der Regenbogen), die in Jerusalem als gemeinntziger Verein eingetragen ist und mit dem Open House in Jerusalem (S.o. Kap. 4.2..) zusammenarbeitet. Diese arabischen Queers beschreiben ihre Ziele: "Our strength comes from creating a movement driven by the people most directly impacted by our society s lack of support for gender and sexual diversity and deep-rooted misperceptions and taboos about sexual and gender identity, including homosexuality."<span class="aFoot"><a href="#br">(98)</a></span> und: To encourage tolerance and change the wider Palestinian community's attitude toward homosexuality. <span class="aFoot"><a href="#bs">(99)</a></span> Sie arbeiten sowohl in den arabischen Gemeinden Israels als auch in den palstinensischen Autonomiegebieten.</p> <p>Queere Palstinenser haben es vielleicht am allerschwersten: In ihrer Lebenswelt werden Queers noch strker abgelehnt (Hass-Morde unter den Verwandten sind nicht selten; unter den muslimischen Vertretern sind die Fundamentalisten besonders stark (Hamas im Gazastreifen)), und die eigentlich freiheitliche israelische Gesellschaft, die ihnen zur Rettungsinsel werden knnte, bringt ihnen Misstrauen entgegen - wegen des latenten, teilweise unbegrndeten - Verdachts des Terrorismus.<span class="aFoot"><a href="#bt">(100)</a></span></p> <p><A href="http://queerisrael.farbenfroh3.de/#d">Zur&uuml;ck zum Inhaltsverzeichnis</A></p> <h1><A name=c></A>5. Vergleich mit der Situation in anderen Lndern des Nahen Ostens</h1> <p>Wenn Israel im Vergleich zu den Palstinensergebieten, wo zumindest im Westjordanland Homosexualitt nicht offiziell strafbar ist, "ein Paradies"<span class="aFoot"><a href="#bu">(101)</a></span> ist, dann ist es ein mehrfaches Paradies im Vergleich zu anderen Staaten des Nahen Ostens, z.B. dem Iran.</p> <p>Im <b>Iran</b> befassen sich die Artikel 63 bis 164 des Strafgesetzes<span class="aFoot"><a href="#bv">(102)</a></span> mit dem Verbrechen der Zina; das sind Vergehen unerlaubten Geschlechtsverkehrs.</p> <p>Das 2.Kapitel befasst sich mit <b>schwulem Geschlechtsverkehr</b>: <br /><b>Analverkehr</b>: <br /> Art. 108 - Homosexueller Verkehr ist der geschlechtliche Verkehr eines Mannes mit einem Mann durch Eindringen des Gliedes oder beischlafhnliche Handlungen. & <br />Art. 110 - Die hadd-Strafe fr Homosexualitt in der Form des Verkehrs ist die Todesstrafe. <span class="aFoot"><a href="#bw">(103)</a></span> <br /><b>Schwuler Sex ohne Analverkehr</b>: <br /> Art. 121 - Die hadd-Strafe fr beischlafhnliche oder vergleichbare Handlungen zwischen zwei Mnnern ohne Eindringen des Gliedes ist fr jeden hundert Peitschenhiebe. Erluterung: Falls der aktive Teil ein Nichtmuslim ist und der passive Teil ein Muslim, ist die hadd-Strafe fr den aktiven Teil die Todesstrafe.) <br />Art. 122 - Werden die beischlafhnlichen oder vergleichbaren Handlungen dreimal wiederholt &, so ist die hadd-Strafe beim viertenmal die Todesstrafe. <br />Art. 123 - Liegen zwei Mnner, die nicht miteinander blutsverwandt sind, ohne Notwendigkeit nackt unter derselben Decke, so werden beide mit einer taczir-Strafe von bis zu neunundneunzig Peitschenhieben bestraft. <br />Art. 124 - Wer einen anderen aus Wollust kt, wird mit einer taczir-Strafe von bis zu sechzig Peitschenhieben bestraft. <span class="aFoot"><a href="#bx">(104)</a></span></p> <p>Das 3.Kapitel befasst sich mit <b>lesbischem Geschlechtsverkehr</b>: <br /> Art. 129 - Die hadd-Strafe fr lesbische Liebe ist fr jeden hundert Peitschenhiebe. & <br />Art. 131 - Wurde die lesbische Liebe dreimal wiederholt und ist jedesmal eine hadd-Strafe verhngt worden, so ist die hadd-Strafe beim viertenmal die Todesstrafe. <span class="aFoot"><a href="#by">(105)</a></span></p> <p>Aufflligerweise steht Transsexualitt im Iran aufgrund einer Fatwa von Ayatollah Khomeini nicht unter Strafe. D.h., ein schwules oder lesbisches Paar kann seine Sexualitt leben und offiziell verheiratet lebenslang zusammenbleiben, wenn einer die Umwandlung des Krpergeschlechtes durchfhren lsst, so dass nach auen wieder die Heterosexualitt gewahrt ist.</p> <p>Ebenso fordern in <b>Mauretanien</b> Artikel 308 (und 306) des Strafgesetzbuches (Penal Code) von 1984 Homosexualitt bei Mnnern die Todesstrafe und bei Frauen Gefngnis: <br /> ART. 308. Any adult Muslim man who commits an impudent act against nature with an individual of his sex will face the penalty of death by public stoning. If it is a question of two women, they will be punished as prescribed in article 306, first paragraph  <br />ART. 306(1). " & will be punished by a sentence of between three months to two years imprisonment <span class="aFoot"><a href="#bz">(106)</a></span></p> <p>Die weiteren Lnder, die die Todesstrafe androhen, sind allesamt mehrheitlich ,muslimische Lnder (<b>Saudi-Arabien, Jemen, Sudan, nrdliche Provinzen Nigerias</b><span class="aFoot"><a href="#ca">(107)</a></span>).</p> <p>Der <b>Libanon</b> (vor allem Beirut) ist eines der am wenigsten sexual-repressiven Lnder der arabischen Welt. Hier gibt es eine Gruppe, die sich auch lnderbergreifend in der arabischen Welt fr queere Rechte einsetzt: Helem <span class="aFoot"><a href="#cb">(108)</a></span>. Der Name ist ein Akronym fr Libanesische Schutzorganisation fr Schwule und Lesben .</p> <h1>6. Zusammenfassung</h1> <p>Mutmachend ist die Stellungnahme des israelischen Arabers Hassan Jabarin, Anwalt in Menschrechtsfragen: "The struggle for existence as gay people supersedes the national and religious differences that otherwise divide them."<span class="aFoot"><a href="#cc">(109)</a></span> Nationale Grben werden durch Liebe und Sex berwunden: "The fact that gay identity has what Jabarin called 'a transnational component' makes integration between Jewish and Arab gays that much easier. He speculated that the gay community had a number of mixed Jewish-Arab couples, higher perhaps as a percentage than in the country as a whole."<span class="aFoot"><a href="#cd">(110)</a></span> In seinen Worten klingt die Mglichkeit durch, dass der Kampf fr queere Gleichberechtigung ein weiterer Bereich ist, in dem Juden und Araber exemplarisch. zusammenarbeiten, ja miteinander fr ein gemeinsames, gutes Ziel kmpfen. (Als Beispiele finden sich auf dieser Seite: die Zusammenarbeit von arabischen und jdischen queeren Gruppen im Offenen Haus in Jerusalem (Kapitel 4.7.) und der arabisch-jdische queere Fuballklub (Kapitel 4.6.).)</p> <p>Fr diejenigen Queers, die nicht weiter in den Nahost-Konflikt involviert sind, ist die Beschftigung mit israelischen Queers auch deshalb gewinnbringend, weil hier deutlich wird, wie sich queere Emanzipation auch in einem in mehrfacher Hinsicht schwierigen Umfeld entwickeln kann, und weil man hier das Konzentrat einer Kultur findet, die jahrtausendelange Erfahrungen mit der Minderheitenrolle<span class="aFoot"><a href="#ce">(111)</a></span> hat.</p> <a href="http://minority.farbenfroh3.de">Hier gelangen Sie durch einen Klick zu einem Aufsatz, der von derAkzeptanz von Minderheiten als ethischem Indikator fr eine Gesellschaft spricht.</a> <hr /> <div id="footnotes"> <ol> <li><a name="a8"></a><span lang="he" dir="ltr" style="font-size:x-large">  ...            ;           ,  </span> <br /> <q>Der Staat Israel &wird auf den Grundlagen der Freiheit, Gleichheit und des Friedens  im Lichte der Weissagungen der Propheten Israels  gegrndet sein; er wird volle soziale und politische Gleichberechtigung aller Brger ohne Unterschied der Religion, der Rasse und des Geschlechts gewhren</q> . (Krupp, Michael: Zionismus und Staat Israel. Ein geschichtlicher Abri, 3.Auflage Gtersloh 1992, 123)</li> <li><a name="b8"></a>Eve Kosofsky Sedgwick beschreibt in einem interessanten Aufsatz genau diese analoge Minderheitensituation, nmlich, da eine Art Grenzfall des Coming-out gerade im Drama der jdischen Selbstidentifikation vorliege, verkrpert im biblischen Buch Esther (Kosofsky Sedgwick, Eve: Epistemologie des Verstecks, in: Kra, Andreas: Queer denken. Gegen die Ordnung der Sexualitt (Queer Studies), 2.Aufl. Berlin 2003, (116-143) 123)  Die in diesem Augenblick herrschende Atmosphre der Anspannung wre fr jeden Schwulen, der sich an ein Coming-out & herangetastet hat, sofort wiederkennbar. Wenn ich umkomme, so komme ich eben um , sagt Esther in der Bibel (Est 4,16).  (a.a.O., 124) Dabei weist Kosofsky Sedgwick auf einen wichtigen Unterschied zwischen der queeren und der jdischen Minderheitengruppe hin: Juden knnen anders als Queers auf die generationenlange Erfahrung ihrer Familie mit einer Minderheitensituation und deren erprobte berlebens-Strategien zurckgreifen: Queers aber mssen .. sich aus Fragmenten eine Gemeinschaft zusammenflicken, ein brauchbares Erbe, eine Politik des berlebens und des Widerstands. Esther hingegen stehen & immer schon eine intakte Identitt, Geschichte und Verpflichtung zur Verfgung  (a.a.O., S.131)</li> <li><a name="c8"></a>Immerhin zeigt die Existenz und Verteidigung des Staates Israel, dass es Minderheiten in der Welt mglich ist, erfolgreich zu berleben. <br>Das macht auch anderen Minderheiten  z.B. Queers - Mut zum Leben: Sollte ein queerer Staat analog dem jdischen Staat Israel angestrebt werden mit der Begrndung, die auch Israel nennt: dass es so jederzeit einen Rettungshafen geben muss - fr den Fall der Verfolgung der (queeren) Minderheit? <br>Diese Verbindung - speziell unter Zitierung von Theodor Herzls "Der Judenstaat"(1896), einem Grunddokument fr den Staat Israel - zieht auch Garrett Graham in seinem Pldoyer fr einen queeren Staat: "In modern history, I don't know of a text more capable of lifting up so many oppressed minorities as The Jewish State, by Theodor Herzl. ... a Gay youth enduring life in America's Bible Belt, The Jewish State is both at once consoling in ones plight and inspirational in finding a way to a brighter future. ... You will see that Herzl's words, messages and concepts live on in this third edition of The Gay State." (Graham, Garrett: The Gay State. The Quest for an Independent Gay Nation-State and What it means to Conservatives and the World's Religions, 3.Auflage, New York Bloomington (IN) 2010, Seite 10f) <br>"... gibt es ein besonderes Interesse von Homosexuellen an Israel? - Ich glaube ja. Es gibt eine gewisse Sensibilitt fr die Belange von Minderheiten. ... Auerdem haben viele Schwule erkannt, dass Israel der einzige Ort im Nahen Osten ist, wo sie hinreisen knnen und eine gute Zeit haben." (Knuth, Christian: <a href="http://www.blu.fm/aktuell/interview-deutsch-israelische-gesellschaft/">Kippa tragen oder Hand in Hand spazieren?</a> Alleine die Frage ist eine Zumutung! (29.7.2017), blu-Berlin, November 2017, S.4) </li> <li><a name="d8"></a>Sie gewann 1998 den Eurovision Contest und holte ihn dadurch fr 1999 nach Israel.</li> <li><a name="e8"></a>S.u. Kap. 4.2. und 4.4..</li> <li><a name="f8"></a> Die schlechtesten Werte bei der internationalen Umfrage erzielten hingegen, wie auch beim Ranking im letzten Jahr, die beiden Staaten Iran und Israel.  (aus: Artikel (<a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/international/deutschland-ist-image-weltmeister/1202326.html"> Deutschland ist Image-Weltmeister </a>, Der Tagesspiegel, 2.4.2008))</li> <li><a name="ggg"></a>Der jdische Staat Israel findet sich also hnlich wie Juden in manchen Lndern in der Rolle einer abgelehnten Minderheit. Die in Funote 2 und 3 erwhnte Nhe zwischen Queers und Juden/Staat Israel durch die analoge Minderheitensituation wird nun noch strker zwischen Queers allgemein und queeren Juden/queeren Israelis, insofern hier beide Minderheitenmerkmale zusammentreffen. Der - schon in der berschrift erwhnte - doppelte Hass gegen diese Gruppe bringt sie einem Bereich der Lebenswelt von Queers, Schwulen und Lesben besonders nahe.</li> <li><a name="g11"></a>Kozma, Liat: Sexology in the Yishuv: The Rise and Decline of Sexual Consultation in Tel Aviv, 1930-39, in: International Journal of Middle East Studies 42 (2/2010), 231-249 (=Kozma), 231 und 236 <li><a name="g12"></a>Hirschfeld,Magnus: Die Weltreise eines Sexualforschers, Brugg/Schweiz 1933 (=Hirschfeld), 356 <li><a name="g13"></a>Kozma, 236</li> <li><a name="g14"></a>Hirschfeld,367</li> <li><a name="g2"></a>Hirschfeld,375 </li> <li><a name="g3"></a>Hirschfeld,363</li> <li><a name="g4"></a>Der Artikel ist online zu finden auf S.3 der Ausgabe vom 21.5.1935: <a href="http://www.jpress.nli.org.il/Olive/APA/NLI/?action=tab&tab=browse&pub=DAV">Dawar</a> (zitiert aus dem letzten und vorletzten Absatz).</li> <li><a name="g5"></a>Kozma, 237f <li><a name="g51"></a>Amotz Asa-El: <a href="http://www.jpost.com/Opinion/Columnists/Middle-Israel-Oy-gay">Middle Israel: Oy gay!</a> (Artikel in der Jerusalem Post vom 9.11.2006) <li><a name="g6"></a>Kozma, 245 <li><a name="h"></a><a href="http://agudah.israel-live.de">http://agudah.israel-live.de</a></li> <li><a name="i"></a>S.u. Kap. 4.3., Anm.30. </li> <li><a name="j"></a>Lee Walzer: Between Sodom and Eden. A gay journey through today's changing Israel, New York 2000 (=Walzer), 16 </li> <li><a name="k"></a>Friedensabkommen mit gypten und Jordanien und Zwischen-Abkommen mit den Palstinensern</li> <li><a name="l"></a>Walzer, 120</li> <li><a name="m"></a>S.u. Anm.31.</li> <li><a name="n"></a>S.u. Kap 4.2. und 4.5..</li> <li><a name="na"></a><a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=22101">Artikel "Einwanderung: Israel strkt Rechte von Homo-Paaren"</a></li> <li><a name="nb"></a><a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=25282">Artikel "Premiere. Israel: Erster offen schwuler Likud-Abgeordneter"</a></li> <li><a name="o"></a>Flyer Rechte von Homosexuellen in Israel  (hrsg. von Botschaft des Staates Israel, Berlin 2010)</li> <li><a name="o1"></a>Mnch,Peter: Artikel "Sie sind so frei. In Israel treten zum ersten Mal elf transsexuelle Frauen zu einer Miss-Wahl an.", Sddeutsche Zeitung vom 30.Mai 2016, S.8; siehe auch unten <A href="http://queerisrael.farbenfroh3.de/#a30">Kapitel 4.7..</a> <li><a name="p"></a><a href="https://www.planetromeo.com/lgbt/gay-happiness-index/">Gay Happiness Index</a></li> <li><a name="q"></a>S.o.Anm.18.</li> <li><a name="r"></a><a href="http://gaytlvguide.com/">http://gaytlvguide.com/</a></li> <li><a name="s"></a><a href="http://www.gaytlvguide.com/the-guide/pride-parade">Website</a></li> von Pride Tel Aviv <li><a name="t"></a><a href="http://www.tlvfest.com/en/">http://www.tlvfest.com/en/</a></li> <li><a name="u"></a><a href="http://gaycenter.org.il/?page_id=12">Gaycenter</a></li> <li><a name="u1"></a>Siehe hierzu die Artikel aus <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=20627">queer.de</a> und der israelischen Zeitung <a href="http://www.haaretz.com/news/national/1.562829">HaArez</a>.</li> <li><a name="v"></a>Flyer Rechte von Homosexuellen in Israel  (hrsg. von: Botschaft des Staates Israel, Berlin 2010)</li> <li><a name="w"></a>S.o. Anm. 8.</li> <li><a name="w1"></a>Mller,F., Schall,A., Wegele,S., Ince,H.: Mnchner Homosexuelle. Die Szene ist in Schockstarre, Artikel des Mnchner Merkur vom 14.6.2016, Seite 12</li> <li><a name="x"></a>S.u. Kap. 4.4..</li> <li><a name="y"></a><a href="http://www.joh.org.il/index.php/english">Website </a> des Jerusalem Open House</li> <li><a name="z"></a>bersetzt: Verteidigungsarmee fr Israel, Israel Defence Force</li> <li><a name="aa"></a>Walzer, 116</li> <li><a name="ab"></a>Walzer, a.a.O.</li> <li><a name="ac"></a>Walzer, a.a.O.</li> <li><a name="ad"></a>S.o. Kap. 2, Anm.9.</li> <li><a name="ae"></a>S.o.Anm.13..</li> <li><a name="af"></a>S.u. Kap. 4.6., Anm.66.</li> <li><a name="ag"></a>Walzer, 118</li> <li><a name="ah"></a>Walzer, 119</li> <li><a name="ai"></a>Walzer, 124</li> <li><a name="aj"></a>Danny Kaplan: Brothers and Others in Arms. The Making of Love and War in Israeli Combat Units, New York/London/Oxford 2003 (= Kaplan), 143</li> <li><a name="ak"></a>Kaplan, a.a.O.</li> <li><a name="al"></a>Kaplan, a.a.O.</li> <li><a name="am"></a>Siehe den Film "Yossi and Jagger" (<span lang="he" dir="ltr" style="font-size:x-large"> </span>), Israel 2002, Regie: Eytan Fox (<a href="http://yossiundjagger.de/">http://yossiundjagger.de/</a>). <Br>Der Fortsetzungsfilm Yossi aus dem Jahr 2012 reflektiert die groen Fortschritte innerhalb einer halben Generation: Yossi verliebt sich in einen neunzehnjhrigen Rekruten, mit dessen Schwulsein die Kameraden ganz normal umgehen.</li> <li><a name="an"></a>Kaplan, 150</li> <li><a name="ao"></a>Noncommissioned officer (Unteroffizier)</li> <li><a name="ap"></a>Kaplan,155</li> <li><a name="aq"></a>Kaplan, 148</li> <li><a name="aq1"></a><a href="http://haolam.de/Israel-Nahost/artikel_21038.html">"Israel setzt weiter Mastbe: Armee erkennt gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern an"</a>, Artikel vom 19.5.2015 bei haOlam</li> <li><a name="ar"></a> S.o. Kap. 4.2..</li> <li><a name="as"></a>wikipedia-Artikel "Interpride", <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/InterPride#2005.2F2006_.E2.80.93_Jerusalem">"Kapitel '2005/2006-Jerusalem"</a>, Version vom 6.August 2011</li> <li><a name="at"></a>Brinkschrder, Michael: Sodom als Symptom: Gleichgeschlechtliche Sexualitt Im Christlichen Imaginaren - Eine Religionsgeschichtliche Anamnese, Berlin 2006</li> <li><a name="au"></a> Film Du sollst nicht lieben (<span lang="he" dir="ltr" style="font-size:x-large"> </span> - Mit offenen Augen ), Israel/Deutschland/Frankreich 2009, Regie: Haim Tabakman</li> <li><a name="av"></a>Nguyen, Angelika: Eine unorthodoxe Affre (Artikel in: DerFreitagOnline vom 19.05.2010), abgedruckt in: HuK-Info 117 (Juli-September 2010), 54</li> <li><a name="aw"></a>Halser, Marlene: Ich gehre zum religisen Mainstream  (TAZ-Artikel vom 18.05.2010), abgedruckt in: HuK-Info 117 (Juli-September 2010) (42-43), 42</li> <li><a name="ax"></a>a.a.O., 43</li> <li><a name="ay"></a> a.a.O., 73</li> <li><a name="ay1"></a><a href="http://www.bat-kol.org/english/">http://www.bat-kol.org/english/</a> und im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bat_Kol_(organization)">englischen Wikipedia</a></li> <li><a name="ay2"></a><a href="http://havruta.org.il/english/">http://havruta.org.il/english/</a> und im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Havruta_(organization)">englischen Wikipedia</a></li> <li><a name="az"></a><a href="http://www.hod.org.il/?en=1">http://www.hod.org.il/?en=1</a> und im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hod_(organization)">englischen Wikipedia</a></li> <li><a name="az11"></a>Enghusen,Mareike: Artikel <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22143">Transgender. Endlich im richtigen Krper. Yiscah Smith hie frher Jeffrey und ist Aktivistin fr spirituelle Rechte"</a>, Jdische Allgemeine vom 6.5.2015 <li><a name="az12"></a>Smith, Yiscah Sara: Forty Years in the Wilderness: My Journey to Authentic Living, Seattle 2014, ISBN 9780991662319 <li><a name="az1"></a>Spiegel-Artikel vom 7.8.2013: <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/israel-orthodoxer-jude-verwandelt-sich-in-drag-queen-a-915236.html">Orthodoxer Jude als Drag Queen</a></li> <li><a name="ba"></a> Nach der weitgehend anerkannten Nomenklatur werden die Strmungen des Judentums von orthodox bis progressiv in folgenden Abstufungen eingeteilt: ultra-orthodox (hebr. charedi)  orthodox (hebr. dati) - konservativ (die Mittegruppe)  liberal  progressiv (oder Reformjudentum).</li> <li><a name="baa"></a>B rit Ahavah. Covenant of Love.Service of Commitment for Same-Sex-Couples, London 2005 (Union of Liberal Progressive Synagogues, 21 Maple Street, London W1T 4BE)</li> <li><a name="bb"></a>King-David-Strae 13, <a href="http://huc.edu/about">Website</a> des Hebrew Union College</li> <li><a name="bd"></a>Shamastrae 5, <a href="http://www.beitshmuel.com/en-us/">Website </a> von Beit Shmuel</li> <li><a name="bda"></a>HaAretz, 20.4.12: <a href="http://www.haaretz.com/jewish-world/israeli-conservative-movement-approves-ordination-of-gay-rabbis-1.425491">Israeli Conservative Movement approves ordination of gay rabbis</a></li> <li><a name="bdb"></a>HaAretz, 2.6.12: <a href="http://www.haaretz.com/jewish-world/jewish-world-news/conservative-movement-sanctions-same-sex-marriage-1.433911">Conservative Movement sanctions same-sex marriage</a></li> <li><a name="bdc"></a><a href="https://www.facebook.com/RainballTelAviv">Rainball Tel Aviv auf facebook</a> und ein queer.de-Bericht: Leibfried,Dirk A.: <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=22423">Rainball Tel Aviv</a> - Friedensbotschafter in kurzen Hosen <li><a name="bdd"></a>Website von TWG: <a href="http://tlvwatergames.com/">http://tlvwatergames.com/</a> <li><a name="be"></a>Deshalb kann man auch hier - wie bei den queeren jdischen Israelis - von einem doppelten Diskriminierungspotential oder einer doppelten Ausgrenzung sprechen, wie die berschrift eines Buchkapitels zum Thema ausspricht: "Twice marginalized" (Sodom, S.215)</li> <li><a name="bf"></a>S.o. Anm.6.</li> <li><a name="bi"></a>Walzer, 224</li> <li><a name="bj"></a>Walzer, 223</li> <li><a name="bk"></a>MK: Member of Knesset: Abgeordneter</li> <li><a name="bl"></a>Walzer, 226</li> <li><a name="bg"></a>Thorsten Schmitz, Allahs verlorene Shne, SZ vom 22.11.2006, 11</li> <li><a name="bh"></a>The Bubble (<span lang="he" dir="ltr" style="font-size:x-large"></span>), Israel 2006, Regie: Eytan Fox</li> <li><a name="bm"></a>Walzer, 224</li> <li><a name="bm1"></a> Queer.de: "Arabische Katholikin ist Miss Trans Israel", 28.Mai 2016; siehe auch oben <A href="http://queerisrael.farbenfroh3.de/#a20">Kapitel 3.</a> <li><a name="bm2"></a>a.a.O. <li><a name="bm3"></a>Mnch,Peter: Artikel "Sie sind so frei. In Israel treten zum ersten Mal elf transsexuelle Frauen zu einer Miss-Wahl an.", Sddeutsche Zeitung vom 30.Mai 2016, S.8 <li><a name="bn"></a>S.o. Kap. 4.3., Anm.32.</li> <li><a name="bo"></a>Walzer, 237</li> <li><a name="bq"></a>Zarchin.Tomer: Court: Palestinian persecuted for homosexuality can stay in Israel, Artikel in: <a href="http://www.haaretz.com/print-edition/news/court-palestinian-persecuted-for-homosexuality-can-stay-in-israel-1.261101">HaArertz</a> </li> <li><a name="bp"></a><a href="http://www.alqaws.org/siteEn/index/language/en">alQaws</a></li> <li><a name="br"></a>alQaws, Kapitel "About us", Unterkapitel <a href="http://www.alqaws.org/about-us">"What do we aspire to?"</a></li> <li><a name="bs"></a>Flyer der Gruppe The Palestinian Community Programming Project  (englisch und arabisch)</li> <li><a name="bt"></a>Ganz hnlich wurden deutsche Juden, die in der Nazizeit nach Grobritannien geflohen waren, zuerst nicht als verfolgte Juden angesehen, sondern man hatte den Anfangsverdacht, sie wren als deutsche Spione gekommen.</li> <li><a name="bu"></a> S.o. bei Anm.63 den Artikel von Thorsten Schmitz.</li> <li><a name="bv"></a>Strafgesetze der Islamischen Republik Iran (bersetzt und eingeleitet von Dr. Silvia Tellenbach), Sammlung Auerdeutscher Strafgesetzbcher in Deutscher bersetzung , Bd. 106, Berlin 1995</a></li> <li><a name="bw"></a>a.a.O.</li> <li><a name="bx"></a>a.a.O.</li> <li><a name="by"></a>a.a.O.</li> <li><a name="bz"></a><a href="http://www.gaylawnet.com/laws/mr.htm">Mauretanisches Strafgesetz</a></li> <li><a name="ca"></a><a href="http://old.ilga.org/Statehomophobia/ILGA_WorldMap_2015_ENG.pdf">ILGA-Map of world Laws</a></li> <li><a name="cb"></a><a href="http://www.helem.net/">Helem</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helem">http://Wikipedia, Helem</a></li> <li><a name="cc"></a>Walzer, 225</li> <li><a name="cd"></a>Walzer, 226</li> <li><a name="ce"></a>S.o. Anm.2.</li> </ol> </div> <p>Meine E-mail:<a href="mailto: farbtupfer71@aol.com">farbtupfer71@aol.com</a></p> <div> <img src="http://webcounter.goweb.de/5812.GIF" alt="gratis Counter by GOWEB" border="0" vspace="0" /> Gratis Counter by GOWEB </div> </html>